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Webender Wald

Webender Wald,
in deinem Schatten
heilen die matten
Herzen alsbald.

Ich auch genas
bald von Gebresten,
unter den Aesten
liegend im Gras.

Horch! und ein Quell
rauscht mir zu Häupten.
Mich überstäubten
Tautropfen hell.

Selbst ward ich Tau,
Gras ward ich, Bäume,
himmlischer Räume
strahlendes Blau!

Eduard Stucken
Aus der Sammlung Das Buch der Träume